








Sie sind Besucher

seit 05.01.2008
|
Tipps & Info
Die wichtigsten Schuhregeln!
 | Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Schuhkauf?
 | Zum Schuhkauf sollten Sie am frühen Nachmittag gehen. Das ist die
beste Zeit, weil da Ihre Füße sozusagen die "Normalform"
haben. Am Morgen sind die Füße normalerweise nicht angeschwollen, am
Abend schon. Kaufen Sie spät Abends die Schuhe, so sitzen sie vielleicht
am Morgen zu locker. Die "goldene Mitte" ist daher der beste
Zeitpunkt. |
|
 | Natürlich müssen Schuhe über einen längeren Zeitraum eingelaufen
werden.
 | Neue Schuhe anfangs höchstens einen halben Tag
tragen. Erst wenn sich
Fuß und Schuhe aneinander gewöhnt haben, tragen Sie Ihre Schuhe den
ganzen Tag. |
|
 | Schuhanzieher beim Anziehen nicht vergessen! |
 | Lederschuhe nehmen die Feuchtigkeit des Fußes auf.
 | Damit man sich in
seinem Schuh richtig wohlfühlt, sollte man dasselbe Paar Schuhe nicht an 2
aufeinander folgenden Tagen tragen. Das gerade getragene Paar immer 24
Stunden lüften. |
|

 | Naturprodukt Leder
 | Das aktuelle Design, die ausgezeichnete Passform, die Verwendung von
Naturleder, hochwertig gefärbt, zeichnen einen sehr schönen Schuh aus.
Abweichungen in Farbe oder der Struktur des Materials sind Zeichen für
die "Echtheit des Leders". |
 | Wichtig: Ungefütterte Schuhe und modisch eingefärbte
Futterleder und Futterstoffe, sowie Decksohlen können in Verbindung mit
der natürlichen Wärme und Feuchtigkeit des Fußes abfärben. Dies ist
kein Fabrikationsfehler und daher ebenfalls kein Reklamationsgrund. |
|

 | Wie funktioniert Gore-Tex?
PTFE, sprich Polytherafluorthylan, ist ein Stoff, der vor Wind und Wetter
schützen kann. Unter der Bezeichnung Gore-Tex kommt er auch bei Schuhen zum
Einsatz.
 |
Ende der 60er Jahre gelang es dem amerikanischen Chemiker Robert W. Gore
erstmals, die Eigenschaften von PTFE auf Textilien zu übertragen. So entstand
eine Membran, die einerseits zwar wasserundurchlässig ist, durch die zugleich
aber Wasserdampf entweichen kann. Beeindruckend: Die Gore-Tex Membran weist 1,4
Milliarden Poren pro Quadratzentimeter auf. Jede Pore ist dabei 20.000mal
kleiner als ein Wassertropfen. Daher hat Regen keine Chance, durch die Membran
hindurch und z. B. in das Innere eines Schuhes mit Gore-Tex Ausstattung zu
gelangen. Die Poren sind jedoch groß genug, damit Körperfeuchtigkeit in Form
von gasförmigen Wasserdampf entweichen kann. Genau genommen sind die Poren
700mal größer als Wasserdampfmoleküle. Der erste Schuh mit Gore-Tex
Ausstattung kam 1980 auf den Markt. Es war die Firma Meindl, die als erste einen
Trekkingschuh herstellte, der versprach, wasserfest und atmungsaktiv zu sein.
Heute arbeiten rund 60 bekannte Hersteller mit Gore zusammen. Jährlich werden
über 20 Millionen Paar Gore-Tex Schuhe verkauft. Dabei wird Gore-Tex nicht
länger ausschließlich in Bergsteiger- und Wanderschuhen verwendet, sondern
auch in Laufschuhen und hochwertigen Lederschuhen verarbeitet. Bei der
Herstellung eines Gore-Tex Schuhes müssen einige ganz spezifische Anforderungen
berücksichtigt werden. So darf zum Beispiel die Membrane nicht beschädigt
werden. Auch auf die Auswahl der in einem Gore-Tex verarbeiteten Materialien
wird großes Augenmerk gelegt. Beim Oberleder kommen etwa nur spezielle
hydrophobierte Leder zum Einsatz, bei denen die einzelnen Lederfasern
wasserabweisend ummantelt sind, die Poren zwischen den Fasern aber zwecks
Erhaltung der Atmungsaktivität offen bleiben. Nicht nur bei der
Materialauswahl, sondern auch bei der anschließenden Verarbeitung waltet
höchste Vorsicht, um das Gore-Tex Laminat nicht zu beschädigen. So werden etwa
beim Zusammennähen der die Laminate entsehenden Nähte mit einem
Nahtversiegelungsband mittels einer Heißluft-Schweißmaschine geschlossen.
Damit Gore-Tex hält, was es verspricht, sind zahlreiche und zeitintensive
Materialtests nötig. So werden nicht nur pro Jahr 18.000 Schuhe auf
Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität getestet, sondern darüber hinaus auch
jedes einzelne im Schuhschaft verwendete und für den Klimakomfort relevante
Material. Vom Oberleder bis zum Nähfaden sind dies über 14.000 jährlich.

|